Archiv für das Tag 'Kamera'

Mai 31 2009

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Firmwareupdate für Canon EOS 5D Mark II mit neuen Funktionen

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In einer Pressemitteilung kündigt Canon ein Firmwareupdate für die EOS 5D Mark II an. Entgegen der üblichen Praxis wurden mit der Aktualisierung nicht nur Fehler korrigiert, sondern neue Funktionen eingeführt. Sie erlaubt den Anwendern die manuelle Belichtungssteuerung bei der Videoaufzeichnung.

Auf vielfachen Kundenwunsch hat sich die Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Canon zu einer Erweiterung der Videofunktion für die im September 2008 eingeführte EOS 5D Mark II entschlossen. Dafür steht ein Firmware-Update ab dem 2. Juni 2009 zur Verfügung.

Folgende manuelle Einstelloptionen für die Videoaufzeichnung werden nach dem Firmware-Update möglich sein:

  • manuelle Blendenwahl
  • manuelle ISO-Wahl: Auto, 100-6.400 und H1 (12.800)
  • manueller Verschlusszeitenbereich: 1/30-1/4.000 Sekunde

Mit diesem Update möchte Canon seine erste SLR mit Videoaufzeichnung für professionelle Filmemacher interessanter gestalten.

Weiterführende Verweise:

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Apr 24 2009

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Firmwareupdates bei Canon

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Canon veröffentlichte gestern gleich drei Firmwareupdates für Digitalkameras der EOS Serie. Darunter auch das seit längerem erwartete Update für die EOS 50D.

Konkret wird das Betriebssystem für folgende Canon Spiegelreflexkameras aktualisiert: Canon 50D, Canon 450D und Canon 1000D. Für alle drei Modelle wurde die Unterstützung des in Kürze verfügbaren Aufsteckblitzes Canon Speedlite 270EX hinzu gefügt. Das Update für die EOS 50D hingegen war bereits längere Zeit erwartet worden. Kameras die einen Werksservice durchliefen, trugen schon vor Wochen die Firmwarestände 1.0.5 bzw. 1.0.6, während auf der Webseite des Herstellers ausschließlich die Version 1.0.3 verfügbar war.

Die Version 1.0.6 für die EOS 50D enthält deshalb auch einige Korrekturen bekannter Fehler. So wurde laut Canon das Phänomen der vertikalen Streifenbildung (vertical banding noise) beseitigt. Darüber hinaus erfuhren die Fehlercodes eine Überarbeitung. So sollen zukünftig aussagekräftigere und differenziertere Fehlermeldungen ausgegeben werden. Damit sollte der berühmte allgemeine Fehler “Err 99″, welcher bisher bei fast allen Fehlerursachen angezeigt wurde, seltener auftreten.

Im Zuge des Updates der Firmware der Kamera muss auch die Software des Computers auf mindestens folgende Versionen aktualisiert werden:

  • Digital Photo Professional: Version 3.5.2 (Windows/Macintosh)
  • Picture Style Editor: Version 1.4.2 (Windows/Macintosh)
  • ZoomBrowser EX: Version 6.2.1c (Windows)
  • ImageBrowser: Version 6.2.1c (Macintosh)

Erhältlich sind die Updates auf der Webseite von Canon unter folgenden Links:

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Mrz 25 2009

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Canon EOS 500D: Videofunktion jetzt auch in der Spiegelreflex-Hobbyklasse

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Da freut sich der ambitionierte Hobbyfotograf: Die EOS 500D, die im Mai im Handel sein wird, macht es ihrer großen Schwester, der EOS 5D Mark II, nach und tritt als “Multifunktionsgerät” auf. Denn nicht nur 15,1 Megapixel starke Fotos entstehen mit der 500D, sondern auch imposante Filme in Full-HD- Qualität. Zu einem Preis von 799 Euro (UVP) für das Kameragehäuse geht die Neue an den Start und wird wohl als eine der ersten ihrer Art für einmal mehr Spannung auf dem Kameramarkt sorgen.

Um im entscheidenden Moment auf ganzer Linie richtig ausgerüstet zu sein, ist die EOS 500D ein ideales Werkzeug für den ambitionierten Freizeitfotografen. Da muss bei den ersten Schritten des Kleinkinds, beim Ja-Wort oder Ringetausch, beim Geburtstagslied oder im Urlaub beim malerischen Auswurf der Fischernetze nicht kurzfristig und umständlich die Kamera gewechselt werden. Es reicht, wie schon bekannt von Kompaktkameras, ein kleiner Dreh am Wählrad auf die Filmfunktion. So wird der Weg frei zu Filmsequenzen, die auch via HDMI-Schnittstelle auf einem Full-HD-Fernseher sprichwörtlich eine erstklassige Figur machen. Die EOS 500D ist aber immer noch mehr eine hochwertige Fotokamera als eine Filmkamera, denn Ergonomie und Bedienung sind in erster Linie auf die Bedürfnisse der Fotografie ausgerichtet. Und doch: Wenn Bild und Film in einer Qualität möglich sind, die dem hohen Anspruch von “Bildermenschen” gerecht werden, ist das Filmemachen ein Zusatznutzen, der dem Anwender den Spaß am Bildermachen noch einmal mehr vergrößert.

Bewegende Bilder im Kino-Look

Im Movie-Modus – dieser wird im Live-View-Modus aktiviert – zeichnet die 500D wie auch die EOS-5D-Mark-II-Filmsequenzen in Full-HD-Qualität, das heißt mit 1.920 x 1.080 Pixeln, auf. Hierbei sorgen bis zu 20 Bilder pro Sekunde für ruckelfreie und brillante Resultate mit detaillierten, realistisch wirkenden Bildern. Durch den APS-C-CMOS-Sensor erhalten die Videos eine Bildwirkung, wie sie von Kinoproduktionen bekannt ist: Es können hierbei Unschärfen im Vorder- und Hintergrund kreativ genutzt werden. Eine Möglichkeit, die selbst hochwertige Camcorder nicht bieten. Ein weiterer Pluspunkt: Während des Filmens können Einzelfotos geshootet werden, wobei die Filmsequenz nur kurz unterbrochen und dann automatisch fortgesetzt wird. Auch im Movie-Modus funktioniert der Autofokus. Es kann darüber hinaus aber auch manuell fokussiert werden.

Die Technik hinter der “Bühne”

Die 15,1 Megapixel machen Fotoprints im Großformat oder extreme Ausschnittvergrößerungen möglich. Der CMOS-Sensor im APS-C-Format führt dabei zu einer Brennweitenverlängerung des Objektivs um den Faktor 1,6.
Dank ihrer hohen ISO-Empfindlichkeit von bis zu ISO 3.200 – auf ISO 12.800 erweiterbar – liefert die EOS 500D selbst bei Aufnahmesituationen mit besonders wenig Licht hochwertige Bildqualität. Für die effiziente Rauschreduzierung zeichnet der Canon-Bildprozessor DIGIC 4 verantwortlich.

Für längere Videos kann alternativ auch mit einer niedrigen Auflösung wie 720p oder VGA mit einer Bildfrequenz von 30 Bildern pro Sekunde aufgezeichnet werden. Die integrierte HDMITM-Schnittstelle ermöglicht eine unkomplizierte, schnelle Wiedergabe von Bildern und Filmen über ein kompatibles HD-Fernsehgerät.

Liebe zum Detail

Das große ClearView 7,6-Zentimeter-LCD (3 Zoll) ermöglicht zuverlässige Bildkontrolle – sei es während der Aufnahme oder bei der nachträglichen Sichtung des Materials. Das LCD ist mit dem bereits von der EOS 5D Mark II bekannten Monitor identisch und bietet beeindruckend scharfe 920.000 Bildpunkte. Der Live-View-Modus erleichtert nicht nur die Aufnahme aus ungünstiger Perspektive, er unterstützt auch Autofokusoptionen basierend auf Kontrast und Face-Detection-Parametern. Der Autofokus mit Echtzeitanzeige über das LCD ähnelt im Bedienkomfort einer Kompaktkamera – ideal für den unkomplizierten Einstieg in die digitale Spiegelreflexfotografie. Die Tonaufzeichnung erfolgt in Mono über das integrierte Mikrofon.

Schnelle Signalverarbeitung, schnelle Fokussierung

Der Canon-Bildprozessor DIGIC 4 ermöglicht schnelle Reihenaufnahmen mit bis zu 3,4 Bildern pro Sekunde, der Pufferspeicher bietet eine Kapazität für bis zu 170 JPEG-komprimierte Bilder in Folge – abhängig von der Kapazität der eingesetzten SD-Karte. Dank Canon-Weitbereich-Autofokussystem mit neun individuellen Sensoren – darunter ein hoch präziser Kreuzsensor für das zentrale Messfeld für Objektive mit einer Lichtstärke ab 1:2,8 – ist die Kamera hervorragend für Motive mit viel Action vorbereitet.

Gemeinsam mit dem CMOS-Sensor bewirkt der DIGIC 4 eine außergewöhnlich gute Rauschreduzierung sowie eine 14-Bit-Bildverarbeitung für präzise Farbtonabstufungen und natürlich wirkende Farben. Außerdem ermöglicht der DIGIC 4 ausgesprochen schnelle Startzeiten und eine nahezu augenblickliche Bildprüfung nach der Aufnahme – zwei wichtige Kriterien für anspruchsvolle Fotografen.

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Okt 16 2008

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Die ersten Tage mit der EOS 50D

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Wochenlang habe ich darauf gewartet, immer wieder wurde mir versprochen ich würde sie in den nächsten Tagen erhalten, aber dann war es endlich so weit. Am Montag dieser Woche konnte ich sie in den Händen halten. Die Canon EOS 50D.

Bereits Ende August habe ich hier die Canon EOS 50D angekündigt. Ende September sollte sie dann lieferbar sein. Bis zur eigentlichen Verfügbarkeit im Handel dauerte es dann aber doch bis zum 9. Oktober. Das Warten hat sich aber gelohnt. Die Kamera ist ein Traum und ich möchte hier meinen ersten Eindruck schildern.

Dieser Bericht ist bewusst subjektiv. Ich möchte mit der Kamera Fotos machen und keine Testreihen, denn meiner Meinung nach wurde sie genau dafür gebaut. Die Kamera liegt gut in der Hand und einwandfrei verarbeitet. Das Gehäuse ist abgesehen vom silbernen Wahlrad und dem Typenschild identisch mit der Vorgängerin, der EOS 40D. Das Display ist extrem gut. Sehr hochauflösend und gut entspiegelt. Es eignet sich auch bestens zur Schärfenbeurteilung im Livemodus. Ich habe mein Display mit einem Schutzglas von GGS versehen, welches im Gegensatz zu den bekannteren Schutzfolien deutlich bessere optische Eigenschaften und eine bessere Schutzwirkung hat.

Der Livemodus ist das nächste Highlight. Eingeführt mit der EOS 40D wurde der Nachfolger mit weiteren Autofokus Funktionen ausgestattet. Es ist jetzt auch möglich ohne den Spiegel zurück zu klappen mit Hilfe eines Kontrast-AF zu fokussieren. Dieser ist zwar etwas langsamer als der normale Phasen-AF (nach wie vor möglich), aber sehr genau. Der Kontrast-AF wird durch eine Gesichtserkennung ergänzt wie sie schon aus der Kompaktkameraklasse bekannt ist.

Die Geschwindigkeit ist überragend. Trotz der enormen Datenmenge (~20-25 MB pro Bild) reagiert die Kamera sehr flott. Ich habe nicht nachgemessen, aber 4-5 Bilder pro Sekunde sind durchaus realistisch.

Bei einigen Makro und Nachtaufnahmen dieser Woche erwies sich die Bedienung der Kamera als sehr effizient. Die Schnellansicht und die Anordnung der Tasten erleichtern die Arbeit bei Dunkelheit, die Displays sind auch nachts sehr gut ablesbar.

Zuletzt auch ein paar Worte zum Rauschverhalten. Durch die Erhöhung der Auflösung auf 15 MP auf einem APS-C Sensor wurde allgemein ein stärkeres Rauschen erwartet. Bei meinen Versuchen haben sich Aufnahmen bis ISO 1600 als sehr gut herausgestellt. Subjektiv gefallen ISO 1600 bei der EOS 50D wie ISO 400 bei der Canon EOS 400D. Auch Fotos mit ISO 3200 sind brauchbar, sollten aber bei höheren Nutzauflösungen eventuell am PC mit entsprechender Software entrauscht werden. Der Entrauschungsalgorithmus des Prozessors (Digit 4) geht dabei behutsam vor, so dass kaum Details verloren gehen. Die High ISO Einstellungen hingegen sind meines Erachtens nur für kleine Auflösungen wie Webbilder tauglich. Dafür ist es eben möglich bei sehr schlechtem Licht noch mit kurzen Belichtungszeiten zu arbeiten, was sicher einige Partyfotografen freuen wird.

Mein persönliches Fazit: Der Umstieg hat sich für mich gelohnt, die EOS 50D gebe ich sicher so schnell nicht wieder her.

Sicher werde ich zu einem späteren Zeitpunkt hier noch ausführlicher berichten und auch einige Bilder veröffentlichen. Vorerst aber erst einmal eines der aller ersten Bilder die ich geschossen habe. Und was sollte ein EDVler nach einem langen Arbeitstag sonst fotografieren – zumindest wenn man die Klischees etwas pflegen möchte ;-) .

Lebenselixier
Lebenselixier

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Sep 17 2008

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Canon EOS 5D Mark II

Abgelegt unter Kameras,Neuheiten

Als ich heute Morgen die Pressemeldung von Canon bekommen habe, musste ich einen Abschnitt zwei mal lesen. Da stand doch tatsächlich: “Die Spiegelreflex-Familie EOS bekommt Zuwachs: Die neue EOS 5D Mark II”.

Bereits vor einem Jahr wurde fest mit der Ankündigung eines Nachfolgers für die im September 2005 eingeführte Vollformatkamera EOS 5D gerechnet. Zuletzt war die Enttäuschung groß, als in der Mitteilung an die Presse zur Photokina am 26.08.2008 nur eine, zu diesem Zeitpunkt völlig unerwartete, EOS 50D erwähnt wurde. Viel wurde spekuliert, mögliche technische Daten einer “EOS 7D” oder “EOS 3D” wurden in einschlägigen Foren gehandelt. Aber heute war es dann soweit. Das warten für Fans des Canon Vollformats hat ein Ende. Und so wird Sie aussehen:

Neben einer üppigen Auflösung von 21,1 Megapixel auf dem Vollformat-CMOS-Sensor (36 x 24 mm) und einer Empfindlichkeit bis ISO 25.600, Live-View und dem bereits für die EOS 50D angekündigten DiGIT 4 Prozessor, bietet die Kamera einen 3 Zoll Clear-View Monitor mit 920.000 Bildpunkten und einen HDMI Anschluss. Für die Kamera wird eine kontinuierliche Geschwindigkeit von 3,9 Bildern pro Sekunde auf UDMA kompatiblen Speicherkarten angegeben. Die Wetterschutzversiegelung, das robuste Magnesium Gehäuse, sowie die angegebene Lebensdauer von 150.000 Auslösungen, unterstreichen den professionellen Anspruch dieses Kameragehäuses. Zusätzlich hat Canon den, von anderen aktuellen Kameramodellen bekannten 9 AF-Kreuzsensoren, noch weitere 6 AF-Hilfssensoren spendiert um den Autofokus zu verbessern.

Ein gänzlich neues Feature, welches bisher noch in keiner Canon SLR Kamera integriert ist, stellt die Möglichkeit der Erstellung von Videos in voller HD Auflösung dar. Nachdem erst kürzlich Nikon für seine D90 eine ähnliche Funktion in Aussicht gestellt hatte, war bereits eine Diskussion über Sinn und Zweck der Aufzeichnung bewegter Bilder mit einer Spiegelreflexkamera entbrannt. Ob sich diese, aus der Kompaktklasse übernommene Funktion für DSLRs wirklich als sinnvoll erweist wird die Zukunft zeigen. Sicher ist, dass es wohl bald zum Standard gehören wird und sich durch den Einsatz von Wechselobjektiven neue Möglichkeiten für semiprofesionelle Filmemacher eröffnen.

Technische Kerndaten:

  • 21,1 Megapixel Vollformat-CMOS-Sensor
  • DIGIC 4-Prozessor
  • ISO-Bereich bis zu 25.600
  • Aufzeichnung von Full-HD-Videos (1080, 30 B/s)
  • 3,0-Zoll VGA-LCD mit Live-View-Modus
  • Bis zu 3,9 B/s (JPEG)
  • 9-Punkt-Autofokus + 6 AF-Hilfsfelder
  • Gehäuse aus Magnesiumlegierung

Die Kamera soll Ende November 2008 für 2499 EUR im Handel erhältlich sein.

Links zum Thema:

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