Okt
19
2008

mt
Da die Displays an den Kameras immer hochwertiger und größer werden, sollte für meine neue Digitalkamera ein ordentlicher Schutz für das Display her. In der Vergangenheit hatte ich die Monitore meiner Kameras stets mit Schutzfolien versehen.
Diese Schutzfolien haben aber den Nachteil, dass Ihre optischen Eigenschaften nicht besonders gut sind. Selbst bei hochwertigen Folien wurden die Wiedergabeeigenschaften des Displays sichtbar eingeschränkt. Darüber hinaus ist die Schutzwirkung auf leichte Kratzer beschränkt, da die Folie weich ist und einer Tischkannte sicher nicht stand hält.
Mehr durch Zufall denn durch strukturierte Suche bin ich dann auf die Schutzgläser der Firma GGS gestoßen. Der “LCD Protektor”, wie GGS ihn nennt, besteht aus 6 Glasschichten die zusammen laminiert gerade einmal 0,5 mm messen. Das optische Glas ist gehärtet und zu 90% entspiegelt. Geklebt wird das Glas nur am Rand, so dass keine Blasen entstehen können und auch das Display nicht durch einen Kleber eingetrübt wird.
Die Montage war entsprechend einfach: Display reinigen, Schutzglas aufsetzen und andrücken. Das Ergebnis war beeindruckend. Die Eigenschaften des Displays blieben voll erhalten, das Glas macht einen sehr stabilen Eindruck. Auch die Nase ist nicht in Gefahr. Das Glas ist sauber abgerundet und trägt kaum auf. Im Gegenzug lassen sich Finger- und Nasenabdrücke wesentlich leichter entfernen.
Für mich steht fest: Nie mehr Folie.
Tags: Ausrüstung, Bericht, Empfehlung, Test, Zubehör
Sep
04
2008

mt
Schnell ist es passiert: Ein Tastendruck und die Fotos des letzen Urlaubs sind gelöscht oder die Speicherkarte in der Kamera formatiert, obwohl dort noch nicht gesicherte Bilder lagen.
Der Ärger über ein solches Malheur ist groß, sind doch die meisten Fotos unwiederbringlich. Klassische Datenrettungsprogramme, die in der EDV zur Wiederherstellung von beschädigten Datenträgern verwendet werden, sind in solchen Fällen oft machtlos.
Trotzdem ist aber noch nicht alles verloren! Softwareprodukte, die speziell auf die Wiederherstellung von Bilddaten optimiert sind, machen es möglich. Diese müssen nicht einmal teuer sein. Ein besonders gutes Werkzeug möchte ich heute vorstellen: PC INSPECTOR File Recovery 4.x
Neben der kinderleichten Bedienung zeichnet sich das Produkt durch folgende Funktionen aus:
- Automatische Erkennung von Wechseldatenträgern
- Rekonstruktion der ursprünglichen Uhrzeit und des Datums
- Rekonstruiert auch Dateien, bei denen kein Verweis aus einem Verzeichnis mehr vorhanden ist.
- Unterstützung einer Vielzahl von Dateiformaten (ARJ AVI BMP CDR DOC DXF DBF XLS EXE GIF HLP HTML HTM JPG LZH MID MOV MP3 PDF PNG RTF TAR TIF WAV ZIP)
Und das Beste: Die Software wird vom Hersteller als Freeware abgegeben. Das bedeutet, daß für die Nutzung des Programms keine Kosten anfallen. Versuche haben gezeigt, daß sich fast alle gelöschten Bilder oder formatierte Datenträger wieder herstellen ließen. Ein feiner “Lebensretter”.
Die Software lässt sich auf der Webseite des Herstellers kostenlos herunterladen.
Bei der Gelegenheit sollte aber auch auf die Kehrseite der Medaille hingewiesen werden. Gelöschte Speicherkarten sollten nicht einfach aus der Hand gegeben werden. Zumindest dann, wenn die darauf gespeicherten Daten nicht für jedermann bestimmt sind. Zerstören Sie nicht mehr verwendete Datenträger vor der Entsorgung mechanisch und/oder löschen Sie die Datenträger vor Weitergabe an Dritte sicher. Um Bilder oder andere Daten sicher von einem Datenträger zu löschen, können Sie das ebenfalls kostenlose Softwarewerkzeug “Eraser” verwenden. Dieses können Sie hier herunterladen. Dieses Programm überschreibt Ihre Speicherkarte oder auf Wunsch auch die Festplatte mit Zufallsdaten. Dies macht eine Wiederherstellung unmöglich.
Softwareverweise:
Tags: Bericht, Software, Technik, Werkzeuge
Aug
30
2008

mt
Die aktuelle Version 2 des Universalwerkzeuges Lightroom aus dem Hause Adobe ist bereits seit einiger Zeit verfügbar. Es wartet mit sehr vielen Detailverbesserungen auf.
So können nun Rezepte (Änderungen) auch auf Bildbereiche und nicht nur global angewendet werden. Funktionen zur Bereichskorrektur wurden ebenso ergänzt wie die Möglichkeit, Erweiterungen (Module) ähnlich wie in Adobe Photoshop einzubinden. Eine neue Funktion führte aber bisher noch ein Schattendasein: Die Kamerakalibrierung.
Die Kamerakalibrierung dient dazu, Besonderheiten der einzelnen Kamerasensoren bei der digitalen Entwicklung von RAW Daten zu berücksichtigen. Klassischer Weise wird dies durch die Software des Herstellers geleistet. Immer wieder haben Fotografen kritisiert, daß ihnen die mit der Herstellersoftware entwickelten RAW Dateien gefälliger waren als die Ausgangsergebnisse Adobe Lightrooms oder Adobe Camera RAWs. Adobe scheint dies gehört zu haben. Zumindest findet sich seit kurzem auf der Webseite der Adobe Labs eine Beta Version der DNG und Camera Profiles. Diese ermöglichen auf einfache Weise die Profilierung Lightrooms auf die Kamera. Das Installerpaket für Windows und Mac liefert Presets für Kameras vieler namhafter Hersteller gleich mit. 
Durch die EXIF Informationen in den Bildern blendet Lightroom automatisch nur die zur Kamera passenden Profile ein. Im nebenstehenden Bildschirmausschnitt die einer Canon Kamera. Dadurch werden in Lightroom oder Adobe Camera RAW auf einfache Weise die gleichen geräteoptimierten Ergebnisse wie mit den Herstellertools erreicht.
Links zum Thema:
Tags: Bericht, Lightroom, Software, Technik, Test, Werkzeuge
Mai
15
2008

mt
Das Joby Gorillapod SLR-Zoom
Technische Daten
- Bis 3 kg Tragewicht
- Universelle ¼-Zoll Stativschraube inkl. einer 3/8-Zoll Adapterschraube
- Höhe: 25 x 6 x 6 cm
- Gewicht: 241 g
Das Gorillapod SLR-Zoom ist ein etwas ungewöhnliches Stativ. Statt aus geraden Stangen besteht dieses Stativ aus kleinen Kugelgelenken welche in beliebige Richtungen verdreht werden können. Dadurch lässt sich das Stativ auch in unwegsamem Gelände aufstellen, oder einfach mal um ein Geländer wickeln.
Das Gorillapod gibt es in verschiedenen Ausführungen mit unterschiedlicher Tragfähigkeit. Das SLR-Zoom ist hierbei die größte Ausführung und kann bis zu 3 kg stemmen. Die Ringe um die Kugelgelenke und die Füße sind gummiert um ein Abrutschen auf dem Untergrund zu vermeiden.
Um das Stativ sinnvoll einsetzen zu können, wird noch ein Kugelkopf benötigt, da es sonst in der Praxis unmöglich ist die Kamera aus zu richten. Dieses Stativ ist aber definitiv etwas für Spezialfälle. Aus diesem Grund kommt es auch bei mir viel zu selten zum Einsatz.
Tags: Ausrüstung, Bericht, Empfehlung, Gorillapod, Joby, Stativ, Test
Mai
15
2008

mt
Das Cullmann Pronto 50011
Technische Daten
- 3 D-Stativkopf
- 24 cm bis 113 cm Höhe
- Nur 24 cm Transportlänge
- Gewicht: 660 g
Das Cullmann Pronto 50011 ist ein 10fach ausziehbares Kompaktstativ. Trotz seiner, nur 24 cm Transportlänge, erreicht es im aufgebauten Zustand eine Höhe von 113 cm.
Da sich dieses Stativ so schön in der Fototasche verstauen lässt, ist es quasi immer dabei und deshalb auch mein meistgenutztes. Die Stabilität ist erstaunlich gut, so dass sich das Stativ auch für längere Belichtungszeiten eignet.
Wer sich also beim Fotografieren etwas nach vorn beugen kann (ich bin einfach zu groß für 113 cm Augenhöhe
), hat mit diesem Stativ ein ideales “Immerdabei” gefunden.
Tags: Ausrüstung, Bericht, Cullmann, Empfehlung, Stativ, Test